30. März 2009

Auf Abwegen

Dank Rapsmonokultur und einem Frühling mit sommerlichen Temperaturen leuchtet zur Zeit die ganze Region in einem satten Gelb. Bei solch traumhaften Rahmenbedingungen schnüren die Schweizer natürlich sofort ihre Wanderschuhe und erkunden die hügelige Umgebung.

Während in Peking saurer Regen fällt und Radfahrer in Shanghai mit Vorteil eine Atemmaske tragen erfreuen wir uns hier prächtiger Natur mit üppiger Vegetation. Stundenlang wandern wir auf Trampelpfaden durch Wälder und Felder, manchmal schrecken wir dabei einen Fasan auf oder treten beinahe einem Wasserbüffel auf den Schwanz, aber wir begegnen keiner Menschenseele.

Dank einer Grösse von 9.5 Millionen Quadratkilometern und der Tatsache, dass 9 von 10 Chinesen auf nur gerade 40 Prozent der Gesamtfläche leben, lässt sich, vorallem hier im Westen noch unberührte Natur entdecken.

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